Kurzportrait
Bruder Christian Lucya,
Herz-Jesu-Missionar

Mich hat kein Blitz getroffen. Der Gedanke ist lange mitgegangen, während all der Jahre der Ausbildung. Es gab die Frage: wie willst du im Leben stehen mit deiner Berufung? Frömmigkeit hat mich nicht in die Ordensperspektive gedrängt, ich habe gemerkt, dass die Rolle so viel Freiheit bietet, mit Menschen zusammenzukommen und in Gemeinschaft zu leben, dass ich hier mehr Liebe geben kann, als wenn ich auf einen Menschen fixiert wäre – wobei ich mir eine Familie gut hätte vorstellen können.
Der Kontakt zu den Herz – Jesu – Missionaren kam über P. Norbert Becker, der einen ganz eigenen Weg geht, eigene Zugänge über Sprache und Musik erschließt. Er gab mir eine interessante Perspektive, war ein Türöffner. Ich möchte die Missionsarbeit mit meinen Talenten und Fähigkeiten hier vor Ort tun. Die Herz – Jesu – Spiritualität heißt für mich: die Liebe Gottes in der Welt sein, Herzlichkeit.
Das Schönste am Ordensleben ist für mich die Freiheit für den Weg mit und zu meinem Gott.